JF-ManagerBenutzerhandbuch

Einrichtung und Organisationseinstellungen

Unter Einstellungen → Einrichtung führt der Assistent durch Organisation, Abteilungen, Konten/Rollen, Standards und optionale Integrationen. Er liest den tatsächlichen gespeicherten Stand; das Öffnen des Assistenten verändert keine Rollen oder Daten. Organisationen können auch ohne Abteilungen arbeiten.

Einrichtung mit 16 Standardrollen und bestehenden Webverwaltungen

Organisation und Standards

Allgemein verwaltet Anwendungsname, Organisationsbezeichnung, öffentliches Logo und Farbe. Bezeichnungen passt die drei Modulnamen für Mitglieder, Dienstbuch und Ausbildungsplanung in der Navigation an. Änderungen an Bezeichnungen ändern keine Daten oder Berechtigungen.

Anmeldeseite ändert die Texte der öffentlichen Anmeldeseite: Kopfzeile, Überschrift, Einleitung, Fußzeile und den Hinweis unter dem Formular (etwa, wen man um einen Zugang bittet). Standard sind die bisherigen Texte. Erlaubt ist nur reiner Text (Kopfzeile und Fußzeile höchstens 80 bzw. 120 Zeichen, Überschrift 120, Einleitung 400, Hinweis 300); Zeilenumbrüche bleiben erhalten, HTML wird als Text angezeigt. Ein leeres Feld blendet den Text aus. Die Änderung gilt beim nächsten Aufruf der Anmeldeseite; nötig ist dasselbe Recht wie für Allgemein.

Dienste und Übungsstandards verwalten die Start-/Endzeiten neuer Termine; Übungsstandards zusätzlich die Dauer neuer Bausteine (1–480 Minuten). Vorhandene Termine, Bausteine, Serien und Vorlagen behalten ihre eigenen Werte. Beginn muss vor Ende liegen. Ungültige Teiländerungen werden insgesamt abgewiesen; Eingaben bleiben erhalten.

Gespeicherte Übungsstandards mit Herkunft und Wirksamkeit

Die übrigen Stammdaten werden aus dem Assistenten in ihren bestehenden Webverwaltungen geöffnet: Gruppen, Anwesenheitsstatus, Ereignisarten, Qualifikations-/Aufgabenarten, Übungsvorlagen, Inventar, Bestellartikel und Statusabläufe. Der jeweilige Fachbereich benötigt weiterhin seine eigenen Rechte. Rollen und Rechte bietet eine Wirkungsvorschau; Rollenvorlagen unterstützt Neuerstellung und Kopien. Siehe Rollenhandbuch.

E-Mail und externe Anmeldung

SMTP, E-Mail-Vorlagen, LDAP, OIDC und externe Mitgliedersynchronisation werden im Web verwaltet. Änderungen an Anmeldung und Zugangsdaten verlangen eine erneute Bestätigung. Gespeicherte Passwörter/Geheimnisse werden nie zurückgegeben. Ein leeres unverändertes Passwortfeld erhält den alten Wert; beim SMTP-Passwort gibt es einen eigenen Schalter zur ausdrücklichen Entfernung.

Speichere SMTP-Änderungen vor einem Test. Verbindung testen prüft die Verbindung ohne Nachricht und ohne fachliche Datenänderungen. Test-E-Mail senden verlangt eine gültige Empfängeradresse und eine ausdrückliche Versandbestätigung. Anbieterfehler werden ohne Zugangsdaten ausgegeben. Webanfragen, Worker und Managementbefehle verwenden dieselben DB-gestützten SMTP-Zugangsdaten.

Für die erste lokale Einrichtung oder ein nicht lesbares SMTP-Passwort gilt die begrenzte Entwicklungsregel. VS Code startet mit DEBUG=True und DEV_ALLOW_UNREADABLE_SMTP=True weiter; der Versand bleibt vollständig gesperrt, das gespeicherte Geheimnis unverändert. Andere verschlüsselte Daten und der Produktionsstart bleiben strikt. Entweder den passenden alten Schlüssel am Host ergänzen oder das SMTP-Passwort im Web neu eingeben.

Lokale SMTP-Reparaturanzeige; ausschließlich synthetische Prüfdaten

Sitzungen und Push

Sitzungen verwaltet Zeiten ohne Aktivität und maximale Sitzungsdauern für normale und privilegierte Konten. Die Oberfläche rechnet Minuten, Stunden oder Tage in die verbindlichen Sekundenwerte um. Die maximal erlaubte Dauer muss mindestens der Inaktivitätsdauer entsprechen. Neue Werte gelten ab der nächsten Sitzungsprüfung, auch für bestehende Sitzungen. Hostvorgaben stehen mit Herkunft als gesperrte Felder da und können im Web nicht überschrieben werden. Die serverseitigen Grenzen stehen in der Einstellungsübersicht.

Unter Push zuerst eine Kontaktadresse (mailto: oder https://) eintragen und Versandschlüssel sicher erzeugen wählen. Der private Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert und nicht angezeigt. Push bleibt zunächst aus; danach ausdrücklich aktivieren. Geräte melden sich separat im persönlichen Profil für Push an. Ein Test in diesem Paket sendet keine reale Push-Nachricht.

Vorhandene Schlüssel werden nicht automatisch ersetzt. Manuelle Paare werden auf EC-P256 und Zusammengehörigkeit geprüft. Zum erneuten Erzeugen zuerst die vorhandenen Schlüssel mit ausdrücklicher Bestätigung entfernen; dabei wird Push ausgeschaltet. Danach müssen sich alle Geräte erneut anmelden. Host-VAPID-Schlüssel bleiben gesperrt, die Push-Aktivierung kann weiterhin im Web ausgeschaltet werden.

Quellen, Grenzen und Betrieb

Einstellungsübersicht zeigt pro Feld Speicherung, Herkunft, Regeln und Wirksamkeit. Die Ansicht enthält nur erlaubte Kategorien und keine Geheimniswerte. Fachliche Konfiguration liegt in der Datenbank; zulässige Hostüberschreibungen sind erkennbar. Der vollständige Feldkatalog dokumentiert die technischen Schnittstellen.

Installation, Domain/Ports, Proxy/TLS, Datenbank/Redis, Hauptschlüssel, Speicherpfade, Backups und Wiederherstellung bleiben Hostaufgaben. Für normale fachliche Verwaltung ist kein Django-Admin nötig.

Bei Updates zuerst Migrationen mit dem zur Datenbank passenden Schlüsselring ausführen. Die SMTP-Migration verschlüsselt vorhandene Klartext-Preferences; sie stellt keine rückwärts entschlüsselnde Migration bereit. Backup und Restore müssen Datenbank, Schlüsselring und passende Anwendungsversion zusammen erhalten. rotate_field_encryption prüft alle Geheimnisfelder; --apply schreibt sie nach erfolgreicher Gesamtprüfung atomar mit dem Primärschlüssel neu. Ein neuer Schlüssel ohne alten Schlüssel kann bestehende Daten nicht wiederherstellen.